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Geschichte von Guinea ab dem 17.Jahrhundert:

Die Portugiesen waren die ersten Europäer in Guinea. Sie kamen im 15./16.Jahundert nach Guinea. Die Portugiesen waren mit einer der ersten fremden die in diesem Land Ausbeutungen vorgenommen haben und Sklaven gehalten haben. Im 17.Jarhundert befanden sich in ganz Westafrika die Kolonien der Franzosen. Unter der Leitung von Oliver de Sanderval. Später sind die Kolonien auch in Guinea eingezogen. Über die Meeresküsten hinweg ins Fouta Djalon Gebirge bis ins Inland von Guinea. Der Franzose Olivier de Sanderval zog seine Plänen für dieses Land zügig durch. Und übernah in kürzester Zeit die Kontrolle in mehreren Regionen in Guinea. Im Jahre 1880 leistete der Führer Almamy Samory Touré der malinké von Oberguinea, (das mit modernen Waffen ausgestattet war) wiederstand gegenüber den Franzosen. Und übernahm die Kontrolle des Landesinneren. 1884-1885 wurde aufgrund eines Abkommens zwischen den kolonialen Kräften (die zu dieser Zeit Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Portugal), an einer Konferenz von Berlin entschieden das Frankreich Guinea zugesprochen wurde. So mussten die Portugiesen ihre Kolonien aus Guinea abziehen. Aber Almamy Samory Touré leistete extremen Wiederstand und rief sein Volk zum Krieg gegen die Franzosen auf. Der Krieg wurde auf den Küsten und in den Gebirgigen des massiven Südostens ausgetragen. Der Krieg dauerte 13 Jahre und vorderte viele Tote, aber 1898 sollte der Krieg ein Ende nehmen mit dem Sieg für Guinea.

Im selben Jahr wurde Almamy Samory Touré aufgrund eines Verrats von seiner Frau festgenommen und nach Gabun verschleppt, wo er im Jahre 1900 starb.

Im Jahre 1952 kam Ahmed Sékou Touré durch politische Aktivitäten an die Macht. Weil er viele gleichgesinnte im Volk fand die seinem Traum nach eiferten das Guinea endlich Unabhängig sein sollte. Denn die Franzosen beuteten Guinea auch nach dem Krieg noch weiter aus.

Es sollte noch sechs Jahre dauern bis die Gemeinschaft der französisch-afrikanischen Kolonien (Communouté), unter der Leitung General Charles de Gaulles, entschied das die Kolonien aus Guinea abziehen sollen, wegen den auftretenden Unruhen und weil man einen weitern Krieg verhindern wollte. Außerdem bekam er den Druck von Sékou Touré, da der ein Unabhängigen Statt für Guinea vorderte.

Die Volksabstimmung am 28. September 1958 in Guinea entschied dann, dass Guinea ab dem Tag Unabhängig sei.

Die Unabhängigkeit der Republik von Guinea wird am 2. Oktober 1958 verkündet. Sékou Touré wird der Präsident von der revolutionären Volksrepublik Guinea.

Er bleibt Staatsoberhaupt bis zu seinem Tod, im Jahre 1984.

Am 3. April 1984, aufgrund eines Staatsstreichs, wird der General Lansana Conté zum Präsidenten ernannt, und bis Jetzt ist er immer noch Präsident von Guinea.

Beschreibug der Karte, Landesnatur, die Nachbarländer von Guinea und die Landwirtschaft sowie die Religion

Guinea ist ein Land an der Westküste von Afrika. Dort Leben etwa 9,6 Millionen Menschen.Das Land besitzt eine gesamte Fläche von 245.857 km². Die Internationale Sprache ist Französich.Guinea wird von sieben Nachbarländer umgeben. So befindet sich im Westen Guinea-Bissau, im Norden Senegal und Mali, im Osten die Elfenbeinküste und im Süden grenzen Liberia und Sierra Leone an Guinea.

Niederguinea bez. Guinée Maritime dort liegt unsere Hauptstadt Conakry.

Mittelguinea bez. Fouta Djalon dort befindet sich das Zentrum der Region Labé.

Oberguinea bez. Haute Guinée dort befindet sich die zweit größte Stadt von Guinea es ist Kankan.

Waldguinea bez. Guinée Forestière das Zentrum in dieser Region ist Nzérékoré.

Die Inseln von Guinea:

Die beiden Inseln die zu Guinea gehören sind zum einen Îles Tristao und zum anderen Îles de Los. Sie werden vorzugsweise von Touristen besucht. Da sie nicht weit von der Hauptstadt Conakry entfernt sind gibt es einen Pendelverkehr der die Inseln und das Festland verbindet.

Die Flüsse und die Tropen von Guinea:

Nach Guinea fließen insgesamt sechs Flüsse. Es sind der Cagon, der Konkouré, der Gambie, der Tinkisso, der Niger und der Milo. Die größten sind jedoch der Niger und der Gambie. Guinea liegt mitten in dem wechselhaften Tropengebiet von Afrika. Im Süden z.B. besteht die Region zum größten Teil aus Regenwälder, deswegen ist das ganze Land durch die Feuchtsavanne geprägt.

Das Klima:

Es ist meistens sehr warm in Guinea, die Temperaturen liegen von Januar bis Juli bei etwa 20° - 25° Grad. Und von Juli bis Januar liegen die Temperaturen bei etwa 25°- 30° Grad. Die Niederschläge im Jahr liegen so zwischen 1000 - 3000 mm³.

Landwirtschaft und Erzeugnisse:

Guinea ist durch seine Bodenschätze geprägt. Abgebaut werden hauptsächlich Bauxit, Tabak, Eisenerz, Uran, Gold und Diamanten. Aber der Bauxit macht 90% der Exporterlöse aus.

Wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Kaffee, Banane, Ananas, Kakao, Mais, Palmöl, Maniok, Erdnüsse, Süßkartoffeln, Reis und Hirse. In den Export gelangen aber hauptsächlich das Palmöl, die Bananen, der Kaffee, die Ananas, der Kakao und die Baumwolle.

Die Ethnische Gruppen und die Religion:

In Guinea Leben viele Menschen die sich in verschiedene ethnische Gruppen unterteilen d.h. sie sprechen in den Stämmen verschiedene Sprachen. Folgende ethnische Gruppen findet man

in Guinea zum einen die Malinké, die Fuhla, die Susu, die Baga, die Kissi, die Toma und die Guerze.

Guinea ist zum größten teil muslimisch orientiert d.h. etwa 80% der Bevölkerung sind Muslime. Christen sind zu 15% in Guinea vertreten und etwa 5% der Bevölkerung gehören traditionellen Glaubensrichtungen an.

Die Staatlichen, Islamischen und Christlichen Feiertage in Guinea:

Staatliche Feiertage: Neujahr: Am 1. Januar

Nationalfeiertag bzw. Tag der 2. Republik: Am 3. April

Tag der Arbeit: Am 1. Mai

Tag der Befreiung des afrikanischen Kontinents: Am 25. Mai

Nationalfeiertag bzw. Tag der Unabhängigkeit: 2. Oktober

Islamische Feiertage:

Laila Toul Kadr: Ankunft von Ramadan

Tabaski: Fest des Schafopfers

Ramadan: Tag des Fastensbrechens

Mawlid an-Nabi: Geburt des Propheten Mohammed

Christliche Feiertage:

Ostermontag

Maria Himmelfahrt: 15. August

Weihnachten: 25. Dezember

 

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